Letzte Aktualisierung

21.10.2007

Tag 8
   
Kurztrip

"Die Olympiastadt "

25.08.2004


Der Beweis... hier war einst Olympia

7:45 Uhr:
*der Wecker klingelt*
Wieder einmal ein Tag mit dem Shinkansen liegt vor uns, also früh raus und frühstücken…

Vor allen Dingen heißt dies auch, dass wir nicht trödeln dürfen, denn, wie Manfred immer zu sagen pflegt, "Lieber, man ist früher da als auch nur eine MInute zu spät!". Das ist eine Anspielung auf die Pünktlichkeit hier in Japan. An den Bahnsteigen stehen Bahnbeamte, die ständig auf ihre Armbanduhr schauen und sekundengenau den Zug zur Abfahrt pfeifen.

8:32 Uhr:
Wir sitzen wieder einmal im Zug, was zeigt, dass wir wohl pünktlich waren ;-) und fahren Richtung Tokio um dort in den Zug nach Nagano umzusteigen. Wir sind ja jetzt schon alte hasen im Zugfahren und haben deswegen auch nicht die geringsten Probleme im Bahnhof unser Gleis zu finden (das ist ein echt großer Bahnhof, sollte man dazu sagen).

 

 


heute nicht gerade die Fittesten, egal wie wir uns auch anstrengen...

11 Uhr
Wir kommen in Nagano an und uns wird erst jetzt wieder richtig bewusst, dass wir in einer Olympiastadt sind… Hätte 1998 jemand gesagt, dass ich mal hier stehen würde, hätte ich ihn für verrückt erklärt ;-)

Mit dem Bus fahren wir hoch zum Zenkoji Tempel. Bei schönstem Sonnenschein bewundern wir die Natur und natürlich auch das Gebäude.
Irgendwie erinnert uns die vegetation hier ein bisschen an Kreta. Es ist hier zwar ein wenig höher gelegen und auch die Temepratur ist nicht annähernd bei 40° (vielleicht 30°), geschweige denn, dass wir nicht wirklich Meeresluft hier oben in den Bergen haben, aber ansonsten ähnelt es Kreta *grinz*.

12:30Uhr
Zu Fuss machen wir uns auf den Rückweg zum Bahnhof und bummeln noch ein wenig durch die Strassen von Nagano.

Wenn wir gedacht haben die Kinder und Jugendlichen in Gummersbach wären arm dran, weil sie in der Provinz wohnen, dann werden wir nun eines Besseren belehrt.
Das Wort Provinz muss japanisch sein ;-)


einer der Wächter des Tempels


der Zenkoji Tempel


auch hier eine Pagode


ein einmaliger Ausblick

 


...ein Ryokan, wie wir es und vorstellen...


...alles scheint friedlich...


...alles scheint verlassen...


...doch uns findet man überall :-)


Wir haben hier oben sogar bei uns heimische Tiere gefunden...


und lieb gewonnen... *MUHH!!*

15:30Uhr
Nun machen wir uns wieder mal auf den Weg zu einer anderen Stadt -- „Karuisawa“.
Hier gibt es die Fabrikverkaufsstellen von vielen Markenfirmen, wie Adidas, Puma, Fila… etc.. und natürlich auch "Labrador Retriever" (ein weltbekannter Laden?!).

Auch hier bummeln wir durch die Läden, finden aber nicht wirklich was passendes für uns. Die Schuhe, die mir auf den ersten Blick gefallen, sind seltsamerweise nicht in meiner Größe vorhanden. Warum gehen Damengrößen denn hier nur bis 41? ;-)

Sogar einen Starbucks gibt es hier. Aber die Tassen von Yokohama und Tokio können gar nicht mehr übertroffen werden, deswegen registrieren wir nur, dass es diese Café-kette hier gibt, wie McDonalds sonst wo auf der Welt (was nicht heißt, dass es hier davon keinen gäbe *grinz*).

16:27Uhr
Nach einem Kurzen Aufenthalt in dieser Bergstadt fahren wir wieder relativ bald wieder zurück nach Tokio. Doch da der Zug noch ein wenig braucht und wir lange nichts mehr gegssen haben, begeben wir uns an den nächsten Imbisstand. Die Bilder der Speisen sehen recht gut aus, aber auch irgendwie sieht alles gleich aus. So fragen wir einfach den Verkäufer, was das denn alles sei. Der versteht kein Wort und holt seinen jungen Kollegen (der kann drei Worte Englisch mehr). Als eine weitere Diskussion über den Inhalt nicht wikrlich sinnvoll erscheint, frage ich ihn, welches von den 3 Gerichten er selbst am besten findet und er zeigt unsicher auf eines der drei wirklich völlig identischen Bildchen.

Schlussendlich sind wir nun stolze Besitzer von Fleischklöpsen in Teig und einigen Kroketten...

18:30Uhr
Wieder zu Hause angekommen, bereiten wir alles für unseren morgigen Besuch in Kyoto vor und gehen zeitig schlafen.

 


ein Candy-Geschäft


...das ist was für Tamara...

 
 
 
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