Letzte Aktualisierung

21.10.2007

Tag 16
   
Kurztrip

"Ein Treffen mit Suzu"

02.09.2004

9 Uhr:
Nachdem wir mal wieder ausgeschlafen (bis etwa 7 Uhr…) und das Tagebuch auf den neuesten Stand gebracht haben, beginnt jetzt unser letzter Tag in Japan *schnief*.
Aber eigentlich ist das auch ok, da wir sowieso kaum noch Geld haben. Wir haben genau die richtige Menge mitgenommen, um hier nicht verdursten zu müssen und um nicht zu viel Krams kaufen zu müssen.

10 Uhr:
Nach dem Frühstück möchten wir uns jetzt auf den Weg nach Hiyoshi machen, um uns dort um 11 Uhr mit Suzu, einem von Silvias Mailfreunden zu treffen. Aber Tomoko sagt, dass sie ohnehin bald Siggi dort abholen müsse und uns deshalb auch problemlos mitnehmen könne. Dieses Angebot nehmen wir natürlich gerne an.

10:30 Uhr:
Wir sind wie meistens viel zu früh dran und schlendern noch etwas im Kaufhaus Tokyu herum, um die Zeit rumzukriegen. Als uns der Fisch zu stark riecht, gehen wir zum Treffpunkt und warten dort weiter.

11 Uhr:
Pünktlich, wie für Japaner üblich, kommt Suzu auf uns zu und begrüßt mich mit:
„Hi! Silvia!?!“ Wir stellen uns dann erstmal richtig vor…das ist ja in Mails nicht so einfach und machen uns dann auf den Weg, um einen Kaffee trinken zu gehen.
Wir entschließen uns für „Doutor“ eine beliebte Cafekette in Japan und Suzu lädt uns zu einem Iced Mocha (lecker!) ein.
Die Zeit vergeht extrem schnell und so ist es bald schon 13 Uhr.
Suzu spricht super Englisch, was aber wahrscheinlich nicht an der japanischen Schulbildung, sondern daran liegt, dass er bereits seit 7 Jahren in den USA lebt und erst vor kurzem wieder nach Japan gekommen ist.
Manchmal müssen wir uns aber trotzdem mit Händen und Füßen Unterhalten, was sehr witzig ist und dazu führt, dass wir uns darauf einigen, dass Ritter Sport die Form eines „flat cubes“ hat. *gg* Auf das Wort „square“ ist keiner von uns gekommen. Aber verstanden haben wir uns trotzdem. Wir haben Suzu dann noch ein paar Brocken deutsch beigebracht und uns schließlich auch noch mal mit ihm ein wenig im Kaufhaus und der Umgebung umgeschaut.

 


Mein Mailfreund und ich


Suzu mit uns am Bahnhof


kein echtes Beben?!... na dann eben so!!


Back home... leave home...

14 Uhr:
Direkt am Bahnhof ist eine Erdbebensimulationskammer aufgebaut, die Silvia und ich natürlich sofort testen müssen. Drinnen spricht eine Japanerin mit mir, und zwar sehr langsam, ich kann sie aber trotzdem nicht verstehen. Dann fängt sie an mit dem ganzen Körper hin- und herzuruckeln und ich verstehe, dass sie mir klarmachen will, dass gleich ein Erdbeben simuliert wird, ich mich aber nicht erschrecken soll.
Auf Englisch sage ich dann, dass ich verstanden habe und deshalb hier sei. Das hätte ich übrigens auch auf deutsch oder sonst wie mahcen können, da sie kein Wort verstanden hat.
Nun machen wir uns auf den Weg nach Hause, da wir noch alles packen müssen.

16 Uhr:
Wir sind fertig mit packen und haben alles mühelos verstaut bekommen. Nach einem prüfenden Blick auf unser Weight Watching Instrument wissen wir auch, dass wir mit dem Freigepäck von 30 kg pro Person locker hinkommen werden.

17 Uhr:
„Teezeit“ schallt es durchs Haus und wir gehen ins Wohnzimmer, um uns dort Kakao, Kuchen und Brote schmecken zu lassen, während wir die Wise Guys DVD teilweise gucken. Ist hier also fast wie zu Hause *lach*

18 Uhr:
Wir ruhen uns noch etwas aus, lesen und surfen.

20 Uhr:
Es gibt Abendessen und wir schauen uns „Seabiscuit“ an. Englisches Fernsehen ist übrigens mittlerweile überhaupt kein Problem mehr für uns *freu*

23 Uhr:
Wir gehen das letzte Mal in Japan schlafen und versuchen für den nächsten Tag, an dem wir immerhin mindestens 25 Stunden wach sein werden, obwohl immer der gleiche Tag ist und wir erst um 7 Uhr aufstehen, fit zu sein.

 
Ägypten